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Martin BĂśttcher
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Martin Hermann BĂśttcher (* 17. Juni 1927 in Berlin; â 20. April 2019 in WesterrĂśnfeldcite-ref-1[1]; Pseudonyme: Michael Thomas, Renardo) war ein deutscher Filmkomponist, Dirigent und Arrangeur. In einem Zeitraum von Ăźber 60 Jahren verfasste er die Musik zu mehr als 50 Kinofilmen und 300 Fernsehproduktionen. GroĂe Bekanntheit und Charterfolge erlangte BĂśttcher in den 1960er-Jahren durch seine Musik zu den Karl-May-Verfilmungen.cite-ref-2[2]
Contents
⢠Leben und Werk
⢠Jugend
⢠Rezeption
⢠Privates
⢠Auszeichnungen
⢠Filmografie
⢠Spielfilme
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben und Werk
Jugend
Martin BÜttcher ist Urenkel eines Weimarer Hofkapellmeisters und erwarb schon frßh durch Klavierunterricht musikalische Kenntnisse. Zunächst wollte er indes Pilot werden. Knapp 17 Jahre alt, wurde er im Krieg bei der Luftwaffe ausgebildet. Zu einem Einsatz kam es aber aus Mangel an Treibstoff nicht mehr. Während der Kriegsgefangenschaft gelang es BÜttcher, eine Gitarre zu organisieren und autodidaktisch das Gitarrenspiel zu erlernen. Wegen eines Unfalls mit Schädelbasisbruch und GehÜrnerv-Quetschung war Martin BÜttcher seit seinem vierten Lebensjahr auf dem linken Ohr taub.cite-ref-3[3]cite-ref-4[4]
Der Jazz-Gitarrist
Nach der Entlassung aus der Gefangenschaft fßhrte ihn der Weg nach Hamburg. Dort spielte Martin BÜttcher Gitarre unter Alfred Hause und Franz Thon im von Willy Steiner neu formierten Tanz- und Unterhaltungsorchester des damaligen Nordwestdeutschen Rundfunks, das selbst im Big-Band-verwÜhnten England mit Hochachtung erwähnt wurde. Nebenbei eignete sich BÜttcher sein musikalisches Rßstzeug bei Generalmusikdirektor Richard Richter und auf dem Gebiet der U-Musik bei Kurt Wege an. Auch spielte er in den kleinen Besetzungen von Kurt Wege und Gßnter Fuhlisch,cite-ref-5[5] bei Benny de Weille und Helmut Zacharias.
Seine bevorzugte Musikgattung war zunächst der Jazz, wo es Martin BÜttcher schaffte, als Gitarrist zur Nummer 2 beim deutschen Jazz-Poll aufzusteigen. Schon in dieser Zeit sammelte er Erfahrungen als Arrangeur bei Filmkomponisten wie Michael Jary oder Hans-Martin Majewski, fßr den er Teile der Musik zum Film Liebe 47 arrangierte.
Arbeit fĂźr den Film
Bereits ab 1946 schrieb BĂśttcher Arrangements. 1954 nahm er Abschied vom NWDR und wechselte vom Notenpult zum Skizzenpapier. Dank Produzent Artur Brauner debĂźtierte BĂśttcher 1955 mit der Musik zur Militärsatire Der Hauptmann und sein Held. Seine zweite Filmmusik schrieb er zu einem Meilenstein des deutschen Films der Nachkriegszeit: Die Halbstarken (1956) von Georg Tressler, in der Hauptrolle Horst Buchholz. Es spielte seine eigens hierfĂźr gegrĂźndete Formation Mister Martinâs Band, in der Musiker wie der Klarinettist Fatty George, der Vibraphonist Bill Grah, der Posaunist Ernst Mosch und, noch als âHans Lastâ, der Bassist James Last mitwirkten.
FĂźr Hans Albers schrieb Martin BĂśttcher drei Lieder in 13 kleine Esel und der Sonnenhof (1958), ebenso die Musik fĂźr Heinz RĂźhmanns Pater-Brown-Filme Das schwarze Schaf und Er kannâs nicht lassen. In Max, der Taschendieb fand die zuvor unter dem Pseudonym âMichael Thomasâ geschriebene und nach kurzer Zeit weltberĂźhmt gewordene Melodie Hawaii Tattoo Verwendung, die später auch in die amerikanischen Billboard-Charts aufstieg.
Daneben schrieb BĂśttcher Chansons fĂźr Françoise Hardy, Romy Schneider, Peggy March, Elisabeth Flickenschildt und andere. Von 1960 bis 1962 war er fĂźr 2 Jahre als Produzent Nord fĂźr das Plattenlabel Ariola tätig. Er produzierte Singles u. a. mit den Sängern Mariona, Boy Berger, Marie Dieke (auch bekannt als Ria Solar), Walter Scherau, Tony Sandler und Jo Roland. Er benutzte seine Produzentenrolle aber auch zur VerĂśffentlichung eigener Kompositionen und als Orchesterleiter. Am 6. Februar 1960 nahm Martin BĂśttcher an der deutschen Endausscheidung zum Grand Prix Eurovision de la Chanson EuropĂŠenne mit dem Titel Oh, wie schĂśn teil. Den Titel sang der belgische Entertainer Tony Sandler, der später in Las Vegas Karriere machte. Das Lied schlug sich achtbar auf einem vorderen Platz, es gewann allerdings âBonne nuit, ma cherieâ von Wyn Hoop vor Wir wollen niemals auseinandergehn von Heidi BrĂźhl. Der Titel von Wyn Hoop wurde dann im eigentlichen Grand Prix Eurovision Vierter.
Im Jahr 1967 produzierte Oswalt Kolle den ersten Aufklärungsfilm Oswalt Kolle: Das Wunder der Liebe in Deutschland. Martin BĂśttcher wurde mit der Komposition der Musikuntermalung beauftragt. Die Titel lehnte dann der wissenschaftliche Berater des Films, der Sexualforscher Hans Giese, als ânicht unterkĂźhlt genugâ ab (er befĂźrchtete, dass sich das männliche Publikum zu unzĂźchtigen Handlungen hinreiĂen lassen kĂśnnte). Die Musik ging aber nicht verloren. Kolle verwendete sie als Hintergrundmusik fĂźr seine HĂśrplatte Das Wunder der Liebe, und das Titelthema Wonderland of Love wurde ein oft verwendeter Titel auf Sampler-Platten von Martin BĂśttcher.
Der Weg zu Karl May
Anfang der 1960er Jahre beauftragte der Rialto-Film-Chef Horst Wendlandt den Komponisten mit Filmmusiken fĂźr seine Edgar-Wallace-Reihe. Mit seiner Musik fĂźr die ebenfalls zu jener Zeit von Rialto Film produzierten Karl-May-Verfilmungen avancierte Martin BĂśttcher in den 1960er Jahren zum erfolgreichsten deutschen Filmkomponisten. Zu insgesamt zehn Karl-May-Kinofilmen komponierte er die Musik, auĂerdem in den 1970er Jahren zur 26-teiligen ZDF-Karl-May-Serie Kara Ben Nemsi Effendi. âAn dem Erfolg des Films ist zur Hälfte die Musik beteiligtâ, schrieb ein Kritiker nach der UrauffĂźhrung von Der Schatz im Silbersee. Die MusikstĂźcke werden als Medley in den 1970er und 1980er Jahren mehrfach in den damals populären Musik- und Galashows des Fernsehens wie Musik ist Trumpf gespielt und zu dieser Zeit erstmals auf Samplern herausgebracht. Auch heute noch ist die Karl-May-Filmmusik erfolgreich und wird immer wieder in Coverversionen oder auf CDs herausgegeben.
âFĂźr mich war es eine besonders schĂśne Zeit, als ich die Musik zum Schatz im Silbersee und all den anderen Filmen komponieren durfte. Es hat wahnsinnig viel Freude gemacht â nicht nur, weil mir die Melodien so viel Erfolg brachten, sondern weil die Filme meiner Mentalität entgegenkamen. Das Grundmotiv war die Freiheit und die Ungebundenheit des Menschen. Ich musste nicht lange Ăźberlegen, bis mir die passenden Noten einfielen, die Musik kam aus dem Bauch. Vielleicht ist sie gerade deshalb so ein Erfolg geworden.â
â
Martin BĂśttcher
:
Zitat aus
Michael Petzel: Karl-May-Filmbuch
Musik fĂźr das Fernsehen
Mit dem Kinosterben Ende der 1960er Jahre verlegte Martin BĂśttcher seinen Wirkungskreis verstärkt auf das Fernsehen. So ertĂśnte in der allerersten Krimiserie, die im frisch gegrĂźndeten ZDF lief, Das Kriminalmuseum, als Titelmelodie eine BĂśttcher-Komposition. Es folgten in den 1960er Jahren die Serien Gertrud Stranitzki und Ida Rogalski mit Inge Meysel und in den 1970er Jahren eine Vielzahl weiterer Musiken, wie die zur Krimiserie Sonderdezernat K1, 1977 zu 13 Teilen der Serie Es muĂ nicht immer Kaviar sein mit Siegfried Rauch, 1994 zu 26 Teilen der Serie Air Albatross oder fĂźr diverse Episoden von Der Alte und Derrick, z. B. die Salzburg-Melodie aus der Derrick-Episode Ein Koffer aus Salzburg von 1975. BĂśttcher komponierte seither regelmäĂig fĂźr Fernsehserien, zuletzt fĂźr Pfarrer Braun mit Ottfried Fischer. Insgesamt schrieb BĂśttcher die Musik zu 56 Spielfilmen und rund 400 Fernsehspielen und -serien.
Am 17. Mai 1996 wurde die Komposition Friedensmelodie im Rahmen der Radebeuler Karl-May-Festtage im Rahmen eines Benefizkonzertes fĂźr das Kinderkrankenhaus in Mostar live uraufgefĂźhrt.
Rezeption
Die deutsche Gruppe Superboys erreichte am 12. September 1998 den ersten Platz in der ZDF-Hitparade mit einer Adaption der Winnetou-Melodie unter dem Titel Wish U Were Here â wĂźnschtâ, Du wärst bei mir. In Tschechien erhielt im März 2000 eine Coverversion mit dem Titel VinetĹŻ der Gruppe TÄĹžkej Pokondr aus dem Album VypusĹĽte Krakena Doppel-Platin. Ein weiterer Erfolgstitel der Gruppe war der Titel VontovĂŠ, eine Gesangsfassung der Old-Shatterhand-Melodie auf dem Album JeĹžek v peci.
Privates
Martin BÜttcher war mit der Schauspielerin Anneliese Kaplan verheiratet. Das Ehepaar lebte wie viele Prominente lange Jahre in Lugano (Schweiz). In den letzten Lebensjahren wohnten sie aufgrund aufkommender altersbedingter gesundheitlicher Einschränkungen in einem Haus in WesterrÜnfeld in Schleswig-Holstein in der Nähe der Tochter.cite-ref-8[8] Die BÜttchers waren 64 Jahre verheiratet, hatten zwei TÜchter. Eine Tochter starb 1991 im Alter von 26 Jahren an Leukämie. Martin BÜttcher wurde auf dem Friedhof WesterrÜnfeld beigesetzt.cite-ref-9[9]
Auszeichnungen
⢠Die amerikanische Max Steiner Society verlieh BĂśttcher 1979 die Ehrenmitgliedschaft fĂźr seine Einspielungen von Steiners berĂźhmten Filmmelodien Taraâs Theme und Theme from âA Summerplaceâ
⢠Am 9. November 1995 wurde BĂśttcher als erster Preisträger fĂźr seinen âbesonderen Beitrag zur deutschen Filmgeschichteâ in Bonn mit dem âEhrenpreis fĂźr Filmmusikâ (Erich-Wolfgang-Korngold-Preis) ausgezeichnet (gestiftet unter anderem von der Stiftung Deutsche Kinemathek, dem Deutschen Musikrat, der Deutschen Phono-Akademie und der Filmstiftung NRW).
⢠Auf dem Karl-May-Fest 1994 in Bad Segeberg erhielt Martin BÜttcher den Scharlih, die älteste und bekannteste Auszeichnung, die mit dem Namen Karl Mays verbunden ist.
⢠Während eines weiteren Karl-May-Festes (vom 25. bis 27. Juli 1997) wurde er mit einem âSpecial Awardâ der Schacht-Musikverlage ausgezeichnet.
⢠Am 15. April 2000 wurde ihm in Titisee-Neustadt (Schwarzwald) der âEdgar-Wallace-Preisâ in Gold fĂźr Verdienste um den deutschen Kriminalfilm Ăźberreicht.
⢠Am 25. Januar 2004 erhielt BÜttcher in St. Moritz das Bundesverdienstkreuz am Bande fßr sein Lebenswerk. Die Auszeichnung ßberreichte der deutsche Botschafter in der Schweiz, Frank Elbe (Bild).
⢠Am 28. Mai 2009 wurde Martin BĂśttcher in Berlin anlässlich des erstmals verliehenen Deutschen Musikautorenpreises in der Sparte âKomposition Filmmusikâ ausgezeichnet.
⢠Am 27. Juni 2013 wurde Martin BĂśttcher in MĂźnchen als erster deutscher Filmkomponist mit dem âLook & Listen â Telepool-BR-Music-Awardâ ausgezeichnet.
⢠Im Rahmen der 7. Filmmusiktage in Sachsen-Anhalt erhielt Martin BÜttcher am 23. Oktober 2014 in Halle den Ehrenpreis des Deutschen Filmmusikpreises.
⢠Fßr sein Lebenswerk wurde er am 12. Mai 2016 mit dem Deutschen Musikautorenpreis der GEMA ausgezeichnet.
Filmografie
Spielfilme
⢠1955: Der Hauptmann und sein Held
⢠1956: Die Halbstarken
⢠1957: Lemkes sel. Witwe
⢠1957: Kindermädchen fßr Papa gesucht
⢠1957: Spielbank-Affäre
⢠1958: Endstation Liebe
⢠1958: Schmutziger Engel
⢠1958: Ihr 106. Geburtstag
⢠1958: Das verbotene Paradies
⢠1958: 13 kleine Esel und der Sonnenhof
⢠1958: Ohne Mutter geht es nicht
⢠1958: Meine 99 Bräute
⢠1959: Am Tag, als der Regen kam
⢠1960: Die Frau am dunklen Fenster
⢠1960: Pension SchÜller
⢠1960: Marina
⢠1960: Willy, der Privatdetektiv
⢠1960: Das schwarze Schaf
⢠1960: Auf Engel schieĂt man nicht
⢠1961: Und sowas nennt sich Leben
⢠1961: Der Fälscher von London
⢠1961: Der Hochtourist
⢠1961: MÜrderspiel
⢠1961: Unser Haus in Kamerun
⢠1962: Max, der Taschendieb
⢠1962: Das Gasthaus an der Themse
⢠1962: Er kannâs nicht lassen
⢠1962: StraĂe der VerheiĂung
⢠1962: Der Schatz im Silbersee
⢠1963: Der schwarze Abt
⢠1963: Das Geheimnis der schwarzen Witwe
⢠1963: Winnetou 1. Teil
⢠1964: Das Phantom von Soho
⢠1964: Wartezimmer zum Jenseits
⢠1964: Die DiamantenhÜlle am Mekong
⢠1964: Das Ungeheuer von London-City
⢠1964: Der Schut
⢠1964: Winnetou 2. Teil
⢠1964: Unter Geiern
⢠1965: Der Ălprinz
⢠1965: Winnetou 3. Teil
⢠1965: Old Surehand 1. Teil
⢠1966: Winnetou und das Halbblut Apanatschi
⢠1966: Lange Beine â lange Finger
⢠1967: Zärtliche Haie (Tendres requins)
⢠1967: Die blaue Hand
⢠1967: Der MÜnch mit der Peitsche
⢠1968: Die Ente klingelt um ½ 8
⢠1968: Bengelchen liebt kreuz und quer
⢠1969: Klassenkeile
⢠1970: Ich schlafe mit meinem MÜrder
⢠1971: Verliebte Ferien in Tirol
⢠1972: Willi wird das Kind schon schaukeln
⢠1979: Brot und Steine
Fernsehproduktionen
Martin BĂśttcher hat unter anderem fĂźr nachfolgende Fernsehserien und -produktionen entweder die Titelmusik geschrieben und/oder mehrfach Musik beigesteuert:
⢠Der Alte (Begleitmusik fßr 15 Folgen; einmal musikalische Leitung)
⢠Derrick (Begleitmusik fßr 9 Folgen)
⢠Auf der Suche nach der Welt von morgen (1961)
⢠Stahlnetz: Spur 211 (1962)
⢠Kriminalgericht (1963)
⢠Das Kriminalmuseum (Titelthema und Begleitmusik fĂźr 5 Folgen, 1963â1968)
⢠Oberst WennerstrÜm (1965)
⢠Gertrud Stranitzki (1966â1968)
⢠Das Millionending (1966)
⢠Ida Rogalski (1969)
⢠Wehâ dem, der erbt (1969)
⢠Keiner erbt fßr sich allein (1970)
⢠Die Kramer (1970)
⢠Die Journalistin (1970)
⢠Der Illegale (1972)
⢠Sonderdezernat K1 (1972â1982)
⢠Kara Ben Nemsi Effendi (1973/1975)
⢠Eine Frau bleibt eine Frau (1973)
⢠Die Tausender-Reportage (1973â1974)
⢠Eine geschiedene Frau (1974)
⢠Es muà nicht immer Kaviar sein (1977)
⢠Mein lieber Mann (1978)
⢠Der Trotzkopf (1983)
⢠SchÜne Ferien (1985)
⢠Forsthaus Falkenau (1989, Titelthema und Musik der ersten Staffel)
⢠Pfarrers Kinder â MĂźllers Vieh (1991)
⢠Siebenbirken (1992)
⢠Cluedo â Das MĂśrderspiel (1993, Titelthema Sat1âSerie)
⢠Air Albatros (1994â1995)
⢠Winnetous Rßckkehr (1998)
⢠Pfarrer Braun (2003â2013, 21 Folgen)
⢠Winnetou â Der Mythos lebt (2016)
Diskografie (Auswahl)
⢠Deutsche Filmkomponisten, Folge 1: âMartin BĂśttcherâ â Sampler 2000, Bear Family Records BCD 16481 AR
⢠Die Halbstarken, Bear Family Records, BCD 16403 AR (O.S.T.)
⢠Kriminalfilm-Musik von Martin BÜttcher, BSC Music, 307.6518.2 enthält Musik aus den Pater-Brown-Filmen mit Heinz Rßhmann, Max, der Taschendieb und aus Edgar-Wallace-Filmen
⢠Kriminalfilmmusik Martin BÜttcher Vol. 2, Prudence 398.6534.2 enthält Musik aus Das Kriminalmuseum, Die DiamantenhÜlle am Mekong, MÜrderspiel, Wartezimmer zum Jenseits und aus Edgar-Wallace-Filmen
⢠Marina / Am Tag, als der Regen kam, Bear Family Records, BCD 16588 AH enthält Eigenkompositionen von Martin BÜttcher und Cover-Versionen, die in beiden Filmen gespielt wurden
⢠Martin BĂśttcher Original-Filmmusik, peermusic, CD 0103 enthält Musik aus Unser Haus in Kamerun, Der Fälscher von London, StraĂe der VerheiĂung, Auf Engel schieĂt man nicht, Musik aus Lufthansa-Werbefilmen und drei Bonus-Tracks
⢠Winnetous Rßckkehr, Polydor 557 021-2, Soundtrack zum ZDF-Zweiteiler
⢠Pfarrer Braun und andere âŚ, Colosseum, CST 8092-2, Soundtrack zur ARD-Serie und Musik aus SchĂśne Ferien und weiteren Fernsehfilmen von Martin BĂśttcher
⢠Martin BÜttcher sound kaleidoscope, Motor Music, 539 107-2, Sampler mit 25 Titeln
⢠âWilder Westen â HeiĂer Orientâ â Karl-May-Filmmusik 1936â1968 Bear Family Records BCD 16413 HL â 8 CDs mit 192 Seiten Filmbuch, enthält 10 Karl-May-Filmmusiken von Martin BĂśttcher
⢠Karl-May-Melodien (CD, Neuausgabe des LP-Samplers von 1966)
⢠Martin BĂśttcher â Die groĂen Film- und TV-Melodien, Warner Music Group, 5050467-3717-2-9, 2CD mit insgesamt 50 Titeln
Mit der zuletzt angefĂźhrten VerĂśffentlichung liegt die erste Doppel-CD mit BĂśttchers Interpretationen vor. Ihre Besonderheit liegt darin, dass sie nur Musikaufnahmen von ehemaligen Telefunken- oder Teldec-VerĂśffentlichungen umfasst. Die meisten Originalaufnahmen (viele damals noch in Mono) wurden ursprĂźnglich bei Polydor, Heliodor, London, Ariola und anderen verĂśffentlicht. Bei Telefunken und Teldec spielte BĂśttcher diese erneut in Ăźberarbeiteter Form ein, teils mit anderem Arrangement und, vor allem, in Stereo. Auf der ersten CD sind 25 Titel aus Kinofilmen aufgenommen (dabei auch Titel von anderen Komponisten), auf der zweiten CD 25 Titel aus Fernsehsendungen und -serien nur von Martin BĂśttcher.
⢠Auf der dritten vom ZDF initiierten CD unter dem Motto Aus vollem Herzen, auf der Prominente ihre lyrischen Lieblingsstßcke vortragen, kann man seit 2005 Martin BÜttcher auch als Rezitator erleben. Er liest ein Gedicht von Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (Der HÜrverlag, Mßnchen, ISBN 3-89940-674-5).
⢠Tief in der Nacht, Francis-Durbridge-KriminalhÜrspiel mit Musikuntermalung von Martin BÜttcher, Der Audio Verlag, ISBN 3-89813-152-1 (bis auf das JugendhÜrspiel Ringgi + Zofi in geheimer Missioncite-ref-10[10] das einzige HÜrspiel, fßr das Martin BÜttcher Musik schrieb)
Literatur
⢠Reiner Boller: Winnetou-Melodie. Die Martin BÜttcher Biographie mit Werkverzeichnis. Mit einem Vorwort von Pierre Brice. Stellfeld, Hallbergmoos 2003, ISBN 3-935192-66-5.
⢠Reiner Boller: Winnetou-Melodie. Martin BÜttcher. Die aktualisierte Biographie mit Werkeverzeichnis. Jubiläumsausgabe zum 80. Geburtstag. Verlags-Allianz, Hallbergmoos 2007, ISBN 978-3-938109-16-8.
⢠Reiner Boller: Winnetou-Melodie. Martin BÜttcher. Erweiterte Neuausgabe mit Werkeverzeichnis. Erinnerungsausgabe. Verlags-Allianz, Hallbergmoos 2021, ISBN 978-3-938109-16-8.
⢠Karl-Heinz Becker: Martin BĂśttcher â âIch bin ein Freund des Klanges und schreibe von der Leber weg, wie ich empfinde.â In: Filmharmonische Blätter. Jg. 6, Heft 3, Sommer 1986, ISSN 0930-3154, S. 36â39.
⢠Jßrgen WÜlfer: Jazz in Deutschland. Das Lexikon. Alle Musiker und Plattenfirmen von 1920 bis heute. Hannibal, HÜfen 2008, ISBN 978-3-85445-274-4.
Weblinks
Commons
: Martin BĂśttcher
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Werke von und ßber Martin BÜttcher im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Martin BÜttcher bei IMDb
⢠Martin BÜttcher bei filmportal.de
⢠Martin BÜttcher bei Discogs
⢠Diskografie von Martin BÜttcher (engl.)
⢠Interview mit Martin BÜttcher
⢠Homepage von Martin BÜttcher
Einzelnachweise
cite-note-11. â Winnetou-Komponist Martin BĂśttcher gestorben â Ein Originalgenie der Filmmusik. In: BR-Klassik. 21. April 2019, abgerufen am 22. April 2019.
cite-note-22. â Bayerischer Rundfunk: Martin BĂśttcher zum 90. Geburtstag: Ein Originalgenie der Filmmusik | BR-Klassik. 14. Juni 2017 (br-klassik.de [abgerufen am 3. Oktober 2018]).
cite-note-33. â Aussage Martin BĂśttchers in einem Interview auf der DVD zur Serie Das Kriminalmuseum
cite-note-44. â Marc Hairapetian: Karl May? Davon habe ich keine Ahnung. In: Die Welt Online. 22. April 2019.
cite-note-55. â Horst Ansin, Marc DrĂśscher, JĂźrgen Foth, Gerhard KluĂmeier Anglo German Swing Club. Dokumente 1945â1952 Hamburg 2003, S. 493 ff.
cite-note-charts2-61. Chartdaten Alben: DE1 DE2
cite-note-charts1-72. Chartdaten Singles: DE
cite-note-88. â Filmkomponist Martin BĂśttcher wird 90 auf www.mz-web.de; abgerufen am 17. Juli 2019
cite-note-99. â Das Grab von Martin BĂśttcher. In: knerger.de. Klaus Nerger, abgerufen am 2. August 2019.
cite-note-1010. â https://www.discogs.com/de/release/12401501-Various-Ringgi-Zofi-In-Geheimer-Mission HĂśrspiel - Ringgi + Zofi in geheimer Mission